Das Schulmuseum

Wer ist bloß auf die verrückte Idee gekommen, die Schule zu erfinden?

Im Schulmuseum in Boulogne-sur-Mer erfahren Sie alles über die fabelhafte Geschichte der Schule, und das auch noch in echten Klassenzimmern! 

Von diesem Ort sind alle begeistert: Kleine und Große, gute und schlechte Schüler! In der Rue de l‘Ancien-Rivage in Boulogne-sur-Mer erzählt das Schulmuseum die Geschichte der Schule auf spielerische und didaktische Art. In drei verblüffend realistisch nachgestellten Klassenzimmern erleben Sie drei Schlüsselepochen: die erste von 1850 bis 1879; die zweite von 1881 bis 1950 und die dritte von 1950 bis heute. Sammlungen und Mobiliar wurden von Liebhabern des Bildungswesens gespendet und sind dank ihrer Vielzahl und ihrer Authentizität von höchster Bedeutung. 

Ein generationenübergreifendes Museum

Schlechtester Schüler, Ecke, Schläge mit dem Lineal auf die Finger, Ehrenkreuz, gute Noten, Bilder... Während die Kleinen etwas Neues erfahren, werden bei den Großen ein paar schöne oder unschöne Erinnerungen wach! Das Schulmuseum ist auch ein angenehmer Ort, um sich auszutauschen. 

Im Lauf der Jahrhunderte

Neben Lernmethoden oder den Verhaltensregeln in der Klasse und im Unterricht erfährt man auch, wie sich die Ausstattung verändert hat. Mal aus Leder, mal aus Stoff hat der Schulranzen des 19. Jahrhunderts eine beachtliche Entwicklung durchgemacht, ebenso wie Schreibmaterial, Bücher und Hefte. An den Wänden scheinen Karten, Bilder und Poster aus einer anderen Zeit zu stammen. Die Besichtigung ist Anlass für viele Anekdoten. 

Eine reiche Sammlung

Das Schulmuseum besitzt ebenfalls eine reiche Sammlung von Schul- und Büchereibüchern, Grundschulzeugnissen oder pädagogischen Zeitschriften, aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Man kann diese Werke vor Ort einsehen. Sind Sie bereit, sich hinter das Pult zu stellen? Unter der Marianne-Büste steht die Lehrerin neben dem Tisch, auf dem ein Schüler als Geschenk einen Blumenstrauß abgestellt hat. Der Tag beginnt mit der unvermeidlichen Moralpredigt, deren Maxime in Schönschrift ins Heft und für den Rest des Tages an die Tafel geschrieben wird.